kwer auf dem Weg in den Markt
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Der Launch kwer – und wie positionieren wir uns?
Am 23. März war es endlich so weit: Unsere Website ging online und unser inklusives Geschirr-Set war erstmals offiziell bestellbar. Ein grosser Moment für die Marke kwer, für uns als dversa.studio und auch für all unsere Unterstützer*innen, die uns während dieser Zeit begleitet haben. Wahrhaftig ein Grund zu feiern! Doch was geschah alles, bis es soweit war?
Für uns ist es immer wieder schön, zurückzublicken und zu sehen, was wir auf diesem Weg erleben, lernen und weiterentwickeln durften.
Und für alle, die neu dabei sind: Herzlich willkommen bei kwer!
Hier kommt ein kompakter Überblick über die wichtigsten Meilensteine, die die Entwicklung von kwer geprägt haben: von der ersten Idee bis zum Launch unseres Geschirr-Sets, das Menschen dabei unterstützen soll, selbstständiger und mit mehr Freude zu essen.
Du möchtest ganz vorne anfangen? Dann entdecke hier unseren Blogbeitrag über die Idee hinter kwer und erfahre, wie alles begann.
Gemeinsam zum passenden Geschirr
Was das Tellerset von kwer, aber auch uns während des gesamten Entwicklungsprozesses besonders prägte, waren und sind noch immer die Begegnungen. Unser inklusives Geschirr wurde mit vielen unterschiedlichen Menschen getestet. Mit jedem einzelnen von ihnen durften wir Gespräche über persönliche Erfahrungen, Bedürfnisse und Herausforderungen im Alltag führen.
Diese Begegnungen formten nicht nur das Geschirr-Set, sondern auch unser Verständnis dafür, wie selbstverständlich wir Selbstständigkeit im Alltag oft wahrnehmen und was es bedeutet, auf einen Teil dieser Selbstständigkeit verzichten zu müssen.
Zu unseren Tester*innen gehörten Menschen mit motorischen und kognitiven Einschränkungen sowie Menschen unterschiedlichster Altersgruppen, vom Kleinkind bis zu den Grosseltern. Ihre Erfahrungen und ihr Feedback flossen direkt in die Entwicklung von kwer ein und halfen uns dabei, ein Geschirr zu gestalten, das unterschiedliche Bedürfnisse beim selbstständigen Essen berücksichtigt.
kwer auf Ausstellungen – von Bern bis Mailand
Auch wenn das Geschirrset von kwer erst gerade auf den Markt kam, so ist es doch nicht für alle Menschen neu. Denn bereits während der Entwicklung erhielten wir verschiedene Möglichkeiten, sowohl unser Produkt als auch unsere Vision von inklusivem Design zu präsentieren.
Den Anfang machte die Bestform Ausstellung in Bern, wo kwer erstmals öffentlich präsentiert wurde, ermöglicht durch die Unterstützung der Berner Design Stiftung.
Es war das erste Mal, dass unser Geschirr-Set in einem Designkontext gezeigt wurde und entsprechend ein besonderer Moment für uns. Zum ersten Mal erhielten wir einen Eindruck davon, wie kwer im gestalterischen Umfeld wahrgenommen wird.
Ein grosser Kontrast war entsprechend die Ausstellung im Museum für Gestaltung in Zürich unter dem Titel “Design für alle? Vielfalt als Norm”. Eine Ausstellung, die Objekte aus der Vergangenheit bis hin zur Gegenwart zeigte, welche sich mit den Themen Inklusion und Gleichstellung auseinandersetzen. Und das Geschirrset von kwer durfte Teil davon sein und wurde sogar im gleichnamigen Buch veröffentlicht. Es hat sich für uns herausgestellt, dass wir mit kwer am Puls der Zeit sind. Aber auch, wie wichtig es ist, über das Stadium des Konzeptes hinaus zu kommen, hin zu einem etablierten Serienprodukt.
Ein weiteres Highlight: kwer sorgte nicht nur national für Aufmerksamkeit, sondern stiess auch international auf Interesse. Ob an der Berlin Design Week, der Munich Creative Business Week oder im House of Switzerland während des Salone del Mobile in Mailand, immer wieder entstanden Gespräche über Zusammenhalt, Verbundenheit und die Frage, wie Design zu einer inklusiveren Gesellschaft beitragen kann.
Awards
Die Idee hinter kwer ist es, Normen zu hinterfragen und Produkte zu schaffen, die durch Funktionalität und Ästhetik überzeugen. Im Zentrum steht dabei Universal Design: Produkte, die für möglichst viele Menschen funktionieren. Falls der Begriff neu für dich ist, erfährst du in diesem Beitrag mehr darüber.
Besonders stolz sind wir deshalb auf Auszeichnungen aus unterschiedlichen Bereichen. Der Swiss Design Award zeigt, dass unser Geschirr-Set auch die Designbranche überzeugen konnte. Mit der Unterstützung von Teo Jakob wurde das Tellerset in Basel ausgezeichnet.
Der PrixPrintemps wiederum bestätigt die Relevanz unseres Geschirr-Sets für Menschen mit Behinderung. Die Auszeichnung zeigt, wie wertvoll unser Ansatz der Co-Creation ist: Gemeinsam entstehen Produkte, die auf tatsächlichen Bedürfnissen und Erfahrungen aufbauen.
Partner*innen und Unterstützer*innen auf unserem Weg
Die Vielschichtigkeit von kwer zeigt sich auch in den Partnern und Förderinstitutionen, die uns seit Beginn begleiten. Den Anfang machten die IKEA Stiftung Schweiz und die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Beide fördern Projekte und Menschen aus den Bereichen Design, Kunst und Kultur und unterstützten damit auch die Entwicklung von kwer.
Mit der Stiftung Cerebral und der Viventis Stiftung kamen Unterstützer*innen hinzu, die einen starken Bezug zu den Menschen haben, für die inklusives und zugängliches Design einen besonderen Unterschied machen kann. Sie fördern Projekte mit Fokus auf Menschen mit Cerebralparese sowie Menschen im Alter.
Seit letztem Jahr rückt zudem der Forschungsansatz unserer Arbeit stärker in den Fokus. Das Forschungsförderprogramm BRIDGE von Innosuisse und dem SNF ermöglicht uns in Zusammenarbeit mit dem Swiss Center for Design and Health, weitere wissenschaftlich fundierte Produkte zu entwickeln. Immer mit demselben Ziel: eine Zukunft, in der Zugänglichkeit selbstverständlich und keine Ausnahme ist.